Volksschule

Die öffentliche Schule heisst Volksschule, ist obligatorisch und kostenlos. In der Schweiz sind die Kantone für die Volksschule zuständig. Zur Vorbereitung auf die Schule besuchen die vier- bis fünfjährigen Kinder ein bis zwei Jahre lang den Kindergarten. Die Schule schickt den Eltern die Kindergartenanmeldung automatisch zu.

Danach folgt die Primarschule (1. bis 6. Klasse). Nach der 6. Klasse erfolgt der Übertritt in die Orientierungsschule oder die kantonale Mittelschule. Offizielle Schulsprache ist Hochdeutsch. Nach der Orientierungsschule beginnt Ihr Kind eine Berufsausbildung oder besucht eine Mittelschule.

Es steht den Eltern frei, ihr Kind statt in die Volksschule in eine private Schule zu schicken. Private Schulen sind kostenpflichtig. Wenn Ihr Kind während der obligatorischen Volksschulzeit eine private Schule besucht, haben Sie die Pflicht, dies der Schulverwaltung Ihrer Wohngemeinde zu melden.

Die Eltern sind hauptverantwortlich für die Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder. Sie sind verpflichtet, ihre Kinder einzuschulen und darauf zu achten, dass sie den Schulbesuch, den Stundenplan und die Schulordnung einhalten. Eltern müssen sicherstellen, dass die Kinder ihre Hausaufgaben machen.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern hat in der Schweiz zentrale Bedeutung und ist Teil der Schulbildung. Eltern werden von der Schule regelmässig zu Elterngesprächen und Elternabenden eingeladen.